Wo kommen denn die kleinen Roboter her?

Na! Sie drucken sich selbst!

Von 3D Druckern haben wir alle schon gehört und ich persönlich bin schwer begeistert, welch extreme Einsatzgebiete diese, durch KI gesteuerten, Geräte mittlerweile eingenommen haben.

Es gibt ja wirklich fast nichts mehr, dass nicht gedruckt werden kann und längst habe ich mich an den Gedanken gewöhnt, dass auch Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs von 3D Druckern erstellt werden:

Gedruckt wird:

  • in der Baubranche. Ganze Häuser (Außen- und Innenwände) werden gedruckt.
  • in der Zahntechnik. Kieferorthopädische Apparaturen, Kronen oder auch chirurgische Führungen.
  • in der Brillentechnologie. Mittels Laserscann wird die Kopfform genau ausgemessen, um im Anschluss ein passendes Brillengestell drucken zu können.
  • bei Adidas. Dort druckt man Sportschuhe in individuellen Kundendesigns zu individuellen Preisen, versteht sich.
  • bei General Electric. Bereits im Jahr 2015 verkündete GE, eine funktionierende Jet-Turbine mit einem 3D-Drucker gefertigt zu haben. In einem aktuellen A 350 von Airbus sind knapp 1000 Teile am 3D-Drucker entstanden.

Und bei vielen weiteren Projekten. Was mich bei diesem Thema, durch mein Interesse an Androiden, Robotern, autonomen Maschinen oder KI im allgemeinen, natürlich besonders interessiert und was ich euch deswegen natürlich nicht vorenthalten möchte:

Und nun wird es doch wieder ein wenig futuristischer:

Roboter drucken sich selbst

Forscher, des in Italien ansässigen Bioinspired Soft Robotics lab, haben einen Roboter entwickelt, der in der Lage ist sich Schicht für Schicht selbst zu drucken und das unbefristet. Wie eine Pflanze, die ein Leben lang wächst und sich ihren Umweltgegebenheiten anpassen kann, soll auch der Roboter sich seinen Weg durch teilweise unwegsames Terrain bahnen. Ziel ist es, den Roboter mit den besonderen Eigenschaften in Zukunft zur Überwachung der Umwelt oder auch in der Archäologie einzusetzen. Mehr dazu im Video.

In naher Zukunft sehen Experten eine gesteigerte Nachfrage bei der 3D-Druck-Technologie in den Bereichen der Automobilindustrie, der Medizin und Luft- und Raumfahrt. Dabei ist die Produktionsbranche recht besonnen und sensibel zugleich. Überall da, wo die Technologie sich sinnvoll und damit oftmals auch kostengünstiger einsetzen lässt, wird das auch konsequent umgesetzt.

Via: Trends der Zukunft

CC Tittelbild: „The Noun Project – Juan Manuel Corredor – Sebastian Wiercinski – Ben Davis“

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