Vom Hochleistungssportler zum Junkie und zurück -Teil 3-

Inhalt dieses Beitrages:
Die für mich wichtigsten Nährstoffe überhaupt
Essenzielle Aminosäuren
Nicht essenzielle aber bedeutsame Aminosäuren
Wichtige Vitamine
Essenzielle Spurenelemente

Lesezeit 2 Minuten

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Die wichtigsten Nährstoffe für meinen Körper (und wohl auch für deinen)

Höchste Zeit die Diamanten innerhalb meiner Ernährung zu benennen. Es handelt sich dabei um die für micht wichtigsten Mittel des Lebens, eines wundervollen, fröhlichen, potenten sowie kräftigen und ausgeglichenen Leben.

Essenzielle Aminosäuren (EAAs)

Diese müssen über die Nahrung zugeführt werden:
Histidin – wichtig für Wachstum, Gewebereparatur, Bildung von Histamin
Isoleucin – Muskelstoffwechsel, Blutzuckerregulation
Leucin – Muskelproteinsynthese (mTOR-Aktivierung)
Lysin – Kollagenbildung, Immunsystem
Methionin – Methylierungsprozesse, Vorstufe von Cystein
Phenylalanin – Vorstufe von Tyrosin, Dopamin, Adrenalin
Threonin – Bestandteil von Kollagen und Schleimhäuten
Tryptophan – Vorstufe von Serotonin und Melatonin
Valin – Muskelenergie, Regeneration

Fehlen essenzielle Aminosäuren (EAAs) bzw. erhält der Körper zu wenig von diesen Diamanten, kann er keine vollständigen Proteine mehr synthetisieren. Da sie nicht selbst hergestellt werden können, entsteht ein systemischer Proteinmangel mit weitreichenden Folgen.

Nicht essenziell, aber funktionell bedeutsam:

Nicht essenziell, aber teilweise bedingt essenziell. Der Körper kann sie synthetisieren – jedoch nicht immer in ausreichender Menge (z. B. bei Krankheit, Stress, Wachstum, Mangelernährung).
Arginin – Regelt Gefäßweite und Amoniakentgiftung, hat auch den Ruf des „natürlichen Viagra“.
Glutamin – Wichtigste Energiequelle für Darm- und Immunzellen, regelt den Stickstofftransport
Glycin – Bestandteil von Kollagen, stärkt das Bindegewebe
Tyrosin – Vorstufe von Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin, Bestandteil von Schilddrüsenhormonen
Cystein – Wichtig für Entgiftung und antioxidativen Schutz, Keratinbestandteil, wichtig für Haare und Nägel

Wichtige Vitamine

Fettlöslich
• Vitamin A (Retinol) – Sehkraft, Haut, Immunfunktion
• Vitamin D – Calciumstoffwechsel, Knochen, Immunsystem
• Vitamin E – Antioxidans, Zellschutz
• Vitamin K – Blutgerinnung, Knochenstoffwechsel

Wasserlöslich
• Vitamin C – Antioxidans, Kollagenbildung, Eisenaufnahme
• Vitamin B1 (Thiamin) – Kohlenhydratstoffwechsel
• Vitamin B2 (Riboflavin) – Energieproduktion
• Vitamin B3 (Niacin) – NAD/NADP, Zellatmung
• Vitamin B5 (Pantothensäure) – Coenzym A
• Vitamin B6 (Pyridoxin) – Aminosäurestoffwechsel
• Vitamin B7 (Biotin) – Fettsäure- und Glukosestoffwechsel
• Vitamin B9 (Folat) – Zellteilung, DNA-Synthese
• Vitamin B12 (Cobalamin) – Blutbildung, Nervensystem

Spurenelemente

Essenzielle Spurenelemente
• Eisen – Sauerstofftransport (Hämoglobin)
• Zink – Enzyme, Immunsystem, Wundheilung
• Selen – Schilddrüsenfunktion, antioxidativer Schutz
• Jod – Schilddrüsenhormone
• Kupfer – Eisenstoffwechsel, Bindegewebe
• Mangan – Enzymaktivität, Knochenstoffwechsel
• Chrom – Blutzuckerregulation
• Molybdän – Enzymbestandteil

Zusammenfassung

„Wichtig“ sind vor allem die essenziellen Aminosäuren, alle Vitamine sowie essenziellen Spurenelemente, da der Körper sie nicht oder nicht ausreichend selbst herstellen kann.

Über die Folgen fehlender oder nicht ausreichender Mengen dieser meiner Diamanten werde ich in einem weiteren Beitrag eingehen. Also bleibt am Ball…

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